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Naturkunde-Institut an der Naturschutzscheunen-Ausstellung 2022 beteiligt
Diorama Rohrweihennest (D. Diehl) Die neue Jahresausstellung "Lieblingstiere" an der Naturschutzscheune am Reinheimer Teich ist seit dem 3. April geöffnet und ist bis 3. Oktober an Sonn- und Feiertagen zu sehen. Neben den informativen Tafeln mit zahlreichen Bildern zu den Arten Weißstorch, Biber, Eisvogel, Europäische Sumpfschildkröte, Laubfrosch und Rohrweihe gibt es wieder thematisch passende Dioramen zu sehen, die unter Mitwirkung des Naturkunde-Instituts entstanden. Darin gibt es wieder viel zu entdecken. Die Tiere der Ausstellung können in den verschiedenen Dioramen auftauchen. Beispielsweise sind am "Bibersee" die Fraßspuren des Bibers zu sehen, in einem anderen Diorama lugt der Biber zwischen Schilfhalmen nach dem Betrachter. Aber auch viele weiteren Tierarten sind in den Dioramen zu finden - und sie sind nicht immer gleich zu entdecken. Die Dioramen sollen genaues Beobachten und den Forschergeist fördern, so kann am "Bibersee" durch Gucklöcher auch die Welt unter Wasser betrachtet werden. Zusammen mit den Stationen, an denen die Besucher spielerisch mit Problemen der Tiere bekannt gemacht werden, bietet die Ausstellung somit auch etwas für Kinder.
Geo-Tag der Natur
Am 11./12. Juni findet wieder der Geo-Tag der Natur statt. An der Naturschutzscheune Reinheimer Teich werden die Biologen vom Naturkunde-Institut wieder aktiv sein. Am Samstag (11.) ist ab 14.00 Uhr eine Fortosafari geplant, an der Besucher teilnehmen können. Um Anmeldung wird gebeten. Die Bilder werden artenkundlich behandelt und die Ergebnisse - wie auch Möglichkeiten und Grenzen der "Erfassung mit Fotoapparat" - am Sonntag (14.00-15:30 Uhr) präsentiert.
Diorama Rohrweihennest. Die Rohrweihe selbst befindet sich mit einer Beute in einem anderen zur Ausstellung gestalteten Diorama. Selbst diese auf das Nest bezogene Szenerie wurde mit weiteren Arten und Liebe zum Detail gestaltet (Bild: Dirk A. Diehl).
Libellenfigur Nacharbeit (D. Diehl)
Auch diese Libellenfigur findet sich in einem der Dioramen wieder - nachdem die Färbung im Naturkunde-Institut dem Vorbild "Große Königslibelle" angenähert wurde (Bild: Dirk A. Diehl).
Neues aus den Abteilungen
Aus den geologisch-paläontologischen Sammlungen: Basaltsäulen-Stücke erhalten.
Stücke Säulen-Basalt (D. Diehl) Basalt ist vulkanischen Ursprungs und als robuster Baustoff im Straßen/Wegebau schon lange genutzt. In der Natur findet sich der Werkstoff in mehr oder weniger regelmäßigen mehrkantigen Säulen. Zwei Säulenstücke erhielt die Sammlung nun von BIOLOGO aus einem abzuräumenden Gartengebiet, wo sie bei der Evakuierung artenschutzrechtlich geschützter Tiere gefunden und gesichert wurden. Ein Stück zeigt einen recht regelmäßigen Grundriß, beim anderen sind die Seitenflächen dagegen recht unterschiedlich.
Übrigens!
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gelangen Sie auch direkt über www.adb.naturkunde-institut-langstadt.de
Neuzugang: Zwei Stücke aus Basaltsäulen. (Bild: Dirk Diehl)
Aus der botanischen Abteilung: Änderungen im Pflanzenbestand des Außengeländes
Der Klimawandel macht auch bei der Außengestaltung Mühe. Fehlende Sommerniederschläge erschweren die Erhaltung feuchtebetonter Pflanzen-Gemeinschaften. So wurden etwa Mädesüß, die Bleiche Schlüsselblume und der Seidelbast in den letzten Jahren Opfer der Trockenheit. Dennoch konnte ein Bereich in auwaldtypischer Struktur erhalten und der Märzenbecher dort erfolgreich eingebracht werden. Die Frühlingsgeophyten verkraften eben die Trockensommer noch am besten, da sie in der kritischen Zeit weitgehend inaktiv sind.
Bei der Außengestaltung wird der zunehmenden Trockenheit Rechnung getragen und mehr auf die Gestaltung entsprechender Lebensräume gesetzt. Dem kommt auch die Zwischenhälterung von Pflanzen durch BIOLOGO aus Bauprojekten zugute, die sich dann gelegentlich auch im Institutsgarten etablieren können.
Im Frühjahr sieht der kleine "Auenbereich" noch gut aus mit Arten wie Märzenbecher, Schachblume, Blaustern, Buschwindröschen und Bär-Lauch. (Bild: Dirk Diehl)
Aus den zoologischen Sammlungen: Modelle von Berg- und Teichmolch erworben
Modelle Berg- und Teichmolch (D. Diehl) Zur Erweiterung der Lehrmittel wurden für die Arbeit von BIOLOGO nun auch Modelle von Teich- und Bergmolch zur Paarungszeit in beiden Geschlechtern beschafft. Sie kommen bei Ergebnispräsentationen von Kartierungen ebenso zum Einsatz wie bei der Schulung Interessierter.
Bei dieser Gelegenheit wurde auch eine Liste des Sammlungsbestandes der Amphibien erstellt und unter "Bestand" verfügbar gemacht.
Neuzugang: Modelle von Berg- und Teichmolch. (Bild: Dirk Diehl)
Schmuckbild Wickler und Gras (von Dirk Diehl)
Neu im Archiv:
Bildersammlung von Franz Peter übernommen.
Vor allem Dias von Lehrserien mit Bildern von Vögeln, aber auch weiteren Artengruppen hat Franz Peter, ehemals Vorsitzender des NABU-Kreisverbandes Dieburg, für Seine Arbeit im Naturschutz beschafft. Die Dias werden in digitalen Zeiten kaum noch benutzt, sind aber in der Summe zu schade, um sie wegzuwerfen. Sie werden nun in die Bildersammlung des Naturkunde-Institutes integriert, wo sie einem breiteren Kreis für Vorträge und Fortbildungen zugänglich sind.
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